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Hans Hauschulz ArtikelBuch-Tipp: Bikeline Radtourenbuch : Elbe-Radweg Teil 2: von Magdeburg nach Cuxhaven Informativer Begleiter mit praktischem Format Mehrmals jährlich fahre ich die Route Magdeburg-Hamburg mit dem Fahrrad. Dabei war zu Beginn das Bikeline Radtourenbuch "Elbe-Radweg 2" ein informativer Begleiter, insbesondere auf den erst neuerdings besser ausgeschilderten Abschnitten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Zumeist ist die Orientierung... Hans Hauschulz (* 1.12 1912 in Unterpörlitz bei Ilmenau; † 9.07 1951 in Magdeburg) war SED-Politiker.
Hauschulz absolvierte die Volksschule in Burg bei Magdeburg und lernte von 1927 bis 1931 Schriftsetzer. Er trat dem kommunistischen Jugendverband (KJVD) bei und war in Magdeburg-Südost Gruppenleiter des Verbands. 1932 wurde er Mitglied der KPD. 1933 wurde er Ortsgruppenführer der "Roten Hilfe ".
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten engagierte er sich illegal für die KPD. In dem Zusammenhang mit dem Vertrieb illegaler Schriften (Tribüne , Junge Garde , Roter Pfeffer ) in Burg und Magdeburg wurde auch Hauschulz verhaftet. Er kam in Untersuchungshaft zunächst nach Magdeburg, dann nach Berlin. Die Behandlungshaft dauerte vom 8.08 1934 bis 6.07 1935. Hauschulz wurde wegen Hochverrat zu zwei Jahren Haft verurteilt. Am 6.07 1937 wurde er aus der Haft entlassen. Am 1.11 1942 erfolgte die Einberufung zu dem Militärdienst in dem Strafbataillon 999. In dem Mai 1945 geriet er in Afrika in Kriegsgefangenschaft, aus der er Anfang 1947 entlassen wurde.
Hauschulz kehrte nach Magdeburg zurück und wurde am 12.02 1947 Mitglied der SED. Hier war er ab März 1947 in der Abteilung Schulung und Werbung des Kreisvorstandes der SED tätig. Er war maßgeblich für die politisch-ideologische Schulung der Parteimitglieder verantwortlich. Der 1947 als Verfolgter des Naziregimes anerkannte Hauschulz übernahm am 11.05 1948 die Leitung der Kreisparteischule. Am 17.06 1949 wurde er Sekretär der Abteilung Schulung und Werbung. Gemeinsam mit Olga Scheufler übernahm er 1949 auch die Personalabteilung des Kreisvorstandes und wurde kurze Zeit später Leiter der Personalabteilung. Darüber hinaus war er Mitglied des Kreissekretariats. Vom 3.10 1949 bis zu seinem Tod war er dann Leiter der Parteikontrollkomission (PKK).
Hauschulz wird heute vorgeworfen der ideologische Wächter der SED in Magdeburg gewesen zu sein. Als Leiter der PKK oblag es ihm, das parteikonforme Verhalten der Parteimitglieder zu sichern, zu behandeln und zu überwachen. In dieser Zeit kam es, nachdem Zusammenschluss von SPD und KPD zur SED, in der SED zu ideologische Säuberungsaktionen, die sich insbesondere gegen Personen mit sozialdemokratischer Gesinnung richteten. In der Amtszeit von Hauschulz wurden mehrere Personen, so Erich Koß und Rudolf Eberhard verhaftet. Koß und Eberhard wurden jeweils zu 5 Jahren Zuchthaus und Vermögensentzug wegen Sabotage verurteilt. Mitursächlich für die Verhaftungen soll auch der damalige Magdeburger Bürgermeister Walter Kaßner gewesen sein.
In der Stadt Magdeburg war in der DDR-Zeit eine Straße (Hans-Hauschulz-Straße) nach Hauschulz benannt. Am 9.01 2003 erfolgte jedoch eine Umbenennung.
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